Es ging aus, wie im Jahr zuvor, dieses mal sind wir allerdings nicht 4. sondern 2. geworden. Das gleiche zum Vorjahr bedeutet die Qualifikation zum Relegationskampf für die 2. Bundesliga. Und das möchten wir dieses Mal gerne erreichen. Wir sind also wieder in Dortmund mit dabei und kämpfen um die begehrten Startplätze in der höheren Spielklasse und das am Faschingssamstag.
Tatsächlich standen wir kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft in der Landesliga. Der letzte Schuss von Tim im vorletzten Kampf gegen Dasbach hätte das Zentrum treffen müssen, und die Meisterschaft wäre uns nicht mehr zu nehmen gewesen. Dennoch ist dies eher ein Jammern auf hohem Niveau, angesichts einer Mannschaft, die den Klassenerhalt als klares Saisonziel ausgegeben hatte. Der letzte Kampf hatte dann nur noch indierekt mit der Tabellenspitze zu tun, aus eigener Kraft war sie nicht mehr zu holen. Da war es auch nicht so schlimm, dass wir beim finalen Endkampf unseren Kampf gegen die Gastgeber aus Rückingen (Erlensee) in den Einzelbegegnunge jeweils knapp abgeben mussten. Der einzige Einzelpunkt der uns vergönnt war kam von Lars der nervenstark seinen Gegner Oliver Borgmann mit einem Stechschuss besiegen konnte. Die Einzelergebnisse sind hier verlinkt:
Auch gut läuft es bei unserer ersten Luftgewehrmannschaft um Thomas. Hier geht die Meisterschaft wahrscheinlich nur über Münster. Es sind noch zwei Begegnungen gegen Hofheim und gegen Kriftel zu schiessen, die beide im Hinkampf 5:0 für Münster ausgingen. Neu in dieser Saison dabei ist Ben Daniel (der Sohn von Daniel). Der junge Kaderschütze ist immer deutlich vor allen anderen fertig und hat jedesmal das beste Einzelergebnis. Muss man nicht verstehen – ist aber so! So haben wir berechtigte Gründe in einem Monat die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga feiern zu können. Genaue Daten können hier nachgelesen werden:
Das Jahr neigt sich dem Ende und die Münsterer Schützen feiern ein erfolgreiches Jahr. Nicht nur sportlich erfolgreich sondern auch gesellschaftlich, was die Mitwirkung in Verbänden und in gesellschaftlichen Veranstaltungen angeht sind wir in der Region ganz vorne mit dabei. Die Schützengemeinschaft 1963 Münster lädt traditionell alle Mitglieder, Freunde und Gönner zur Jahresabschlußfeier ins schön geschmückte Schützenhaus ein. Hier verwandelt sich jedes Jahr unsere 10m Schießhalle in einen prunkvoll dekorierten Festsaal. Und das geht ganz schnell, denn jeder Handgriff sitzt und die Anzahl der freiwilligen Helfer ist grösser als man denkt, so waren bei den Dekorationsarbeiten nicht weniger als ein Dutzend Schmücker zugegen.
Die Schießstände sind abgebaut
der Baum kommt
ganz neu: LED Bänder an der Decke
fertig eingedeckt
Der wichtigste Programmpunkt ist natürlich die Proklamation der neuen Schützenkönige und ihrer Ritter. Die Übergabe der Königskette erfolgt normalerweise von König zu König. Leider war es dem alten König Werner nicht möglich an der Veranstaltung teilzunehmen, so übertrug sich diese Ehre an seinen Enkelsohn Jannis der die Königskette widerum an seinen Vater Daniel übergab. Als Ritter geehrt wurden Sonja und Thomas. Wer unsere Berichterstattung verfolgt weiß, dass die diesjährige Jugendkönigsfamilie ausschließlich aus jungen Damen besteht. Hier präsentieren wir euch Sofia, Leonie und die neue Jugendkönigin Leny.
Die Übergabe der Königskette
Alle Würdenträger für 2026
Der Saal tobt
Weitere wichtige Ehrungen standen an: Geehrt wurden die Teilnehmer an den deutschen Meisterschaften, die Teilnehmer an dem DSB Pokal Fianle, etliche Meistertitel an den Bezirksmeisterschaften und natürlich treue Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft im Verein (Auf den Bildern nur ein Auszug).
Teinehmer an den Deutschen MeisterschaftenThomas
NinaSonja
WolfgangSabrina
Dirk
Norbert
und Frank.
Für langjährige Mitgliedschaft im Verein bzw. im Verband (es gibt ja die Möglichkeit, dass jemand schon im Verband war bevor er in unserem Verein eintrat) wurden geehrt: Egon für 70! Jahre (solange gibt es unseren Verein noch nicht. Gertrud für 60 Jahre, Dirk, Frank und martina für 25 Jahre
Egon, Gertrud, Dirk, Frank und Martina
Die weiteren Programmpunkte des Abends waren dann noch die Tombola und das gemeinsame Betrinken. Für das leibliche Wohl gab es wieder leckere Salate und Nachtische aus den heimischen Kombüsen einiger auserlesener Küchenchefinnen (Vielen Dank – war alles superlecker!), dazu wurde gegrillt und auch das war wieder sehr gelungen. Neben vielen guten Gesprächen wurde auch dem Geburtstagskind Carina ein Ständchen gesungen, wir sind der Meinung – es war mal wieder ein gelungener Abend.
Am Ende hat er ihn abgeschossen: Daniel wird König für 2026
Er hat den Vogel abgeschossen. Nachdem einige potentielle Monarchen sich schon gefragt haben ob sie die Krone abgeschossen hätten, hat Daniel dann den finalen Treffer gesetzt und den Münsterer Thron bestiegen. Zuvor kamen Thomas mit dem Reichsapfel und Sonja mit dem Zepter zu Ritterehren. Das ganze Spektakel begann am Freitag, den 21. November um 19.40 Uhr, insgesamt traten 34 Schützen zum gemeinsamen Wettschießen an bis sich nach einer guten Stunde zum ersten mal etwas tat. Bei Sonja sollte es passieren, das Zepter fiel und sie wurde unser zweite Ritter nach 78 Schuß. Etwas schneller ging es bei Thomas, der den Apfel nach weiteren 23 Schuß in den Händen hielt. Die Krone allerdings wollte nicht so einfach zu besiegen sein, sie wurde nur noch von einigen Spänen gehalten und fiel wie die Sonne bei einer Finsternis hinter den Adlerschädel. Der bereits ausgeschiedene Thomas konnte sich vom Zustand des Materials überzeugen und kundtun, dass die Krone noch hängt. Doch am Ende war ihre Bestimmung bei einem Schützen zu fallen und das geschah dann bei Daniel, sozusagen als voreiligens Geburtstagsgeschenk, er konnte dann am späten Abend noch mit Königswürden in seinen Ehrentag hineinfeiern.
Jippy
Nein, die Krone hängt noch
Wir wünschen unserem neuen König „Daniel dem ersten zu Münster“ eine gute Amtszeit!
Aber damit sind wir noch nicht durch mit der Berichterstattung, am Sonntag fand ja auch noch das Königsschießen für unsere Jugend statt. Unser Vorjahreskönig hat einen sehr stolzen und zähen Adler gebaut, seine Insignien rückte er nur sehr zögerlich heraus.Aber dann war auch das nur eine Frage der Zeit. Das Königstrio stellen nun unsere drei Schülerinnen. Leny heißt unsere neue Königin, ihre Ritterinnen sind Leonie und Sofia.
Wir wünschen den neuen Königen viel Spass beim Adlerbau.
In der Hessenliga Luftpistole zeichnet sich ein spannender Zweikampf ab: Sowohl die zweite Mannschaft des SV Falke Dasbach als auch die Schützengemeinschaft Münster sind zur Halbzeit der Saison weiterhin ungeschlagen.
Dasbach II setzte sich mit 3:2 gegen Rückingen und 4:1 gegen Walldorf durch, während Münster mit Siegen gegen Hegelsberg-Vellmar (3:2) und Klein-Welzheim (4:1) eine weiße Weste bewahrte. In der Tabelle trennt die beiden Topteams nur ein einziger Einzelpunkt – die direkte Begegnung am 30. November in Münster dürfte zum vorentscheidenden Duell um die Meisterschaft werden.
Weniger gut lief es für den Vorjahresmeister Klein-Welzheim, der beide Partien verlor und mit 2:6 Mannschaftspunkten am Tabellenende steht – punktgleich mit Rückingen und Windecken.
Also Leute, seid schlau und geht ins Schützenhaus: Am 30.11. zum großen Kampf um die Landesliga. Daniel lässt sich bestimmt etwas Kulinarisches einfallen, wir zahlen aus in Blei!
Der Landrat Michael Cyriax mit unseren Sportlern Sofia und Tim
Am 28.Oktober wurden alle erfolgreichen Sportler des Main-Taunus-Kreises in die Kreissporthalle nach Kriftel eingeladen, die einen vorderen Platz auf nationalen oder internationalen Wettkämpfen oder einen Landesmeistertitel vorweisen konnten. Gleich drei Vertreter unseres Vereins standen auf der Bühne, um sich vom Landrat Cyriax ihre Glückwünsche abzuholen. Tim wurde für seine Silber- und Bronzemedaille auf der Europameisterschaft in Kroatien sowie für eine Bronzemedaille auf der Deutschen Meisterschaft mit der Sportpistole geehrt. Sofia wurde geehrt für ein gewonnenes Jahrgangsschießen auf Landesebene. Des Weiteren stand auch Norbert Pierskalla unter den zu Ehrenden, allerdings hier für einen anderen Schützenverein.
Ein Dank an unsere trainingsfleissigen Nachwuchssportler für ihre Erfolge.
Insgeamt fünf Mannschaften der Schützengemeinschaft starten derzeit in die Winterrunde. Die erste Mannschaft Luftgewehr schießt in der Bezirksliga und bekommt es dort mit Gegnern wie Kriftel, Igstadt und Hofheim zu tun. Das erste Match gegen die Schützen aus Assmannshausen konnte bereits gewonnen werden, so steht dem Saisonziel, dem Aufstieg in die Oberliga den Sportlern um Thomas Weitzel nicht mehr soviel im Weg. Mit Jörg Kreuzer und Daniel Grobauer stehen zwei langjährige Weggefährten unseres Vorsitzenden auf den Ständen. Verstärkt wird die Mannschaft nun durch Daniels Sohn Ben Daniel der mit 376 Ringen im ersten Wettkampf gleich mal ein Ausrufezeichen setzte. Alle Einzelergebnisse sowie Tabellenstände könnt ihr hier erfahren:
Unsere Erste Luftgewehr (und unsere Einzige) Thomas fehlt noch auf dem Bild, den müssen wir noch einarbeiten.
Eine weitere Mannschaft mit dem Luftgewehr startet in der Bezirksklasse 2 allerdings in der Auflage – Disziplin. Hier wurden bereits zwei Kämpfe absolviert, einer gewonnen und einer verloren. So stehen die Schützen um ihren Kapitän Carsten Schreiber mit einem ausgeglichenem Konto da. Mit Ergebnissen von 299 und 298 Ringen macht Carsten seinen Männern vor wie es geht, alle weiteren Details gibt es hier:
Auch die Großkaliberschützen haben eine neue Spielzeit begonnen. Auch hier sind bereits zwei Kämpfe unter Dach und Fach, die erste Begegnung gegen Edelweiß Flörsheim konnte denkbar knapp mit nur einem Ring gewonnen werden. Gegen Diedenbergen haben wir dann allerdings nicht soviel zu melden gehabt, also auch hier ein ausgeglichenes Konto das hier einzusehen ist:
In der Disziplin Luftpistole gehen gleich zwei Mannschaften auf Punkterjagd, fangen wir mit der zweiten Mannschaft um Nina Michel an. Die Zweite hat die volle Ausbeute von zwei Siegen aus zwei Kämpfen. Gegen Wiesbaden und Diedenbergen konnte jeweils recht deutlich gewonnen werden so dass nur ein Aufstieg das Saisonziel heissen kann. In dieser Runde gibt es nur vier teilnehmende Mannschaften, das heißt nach 6 Rundenkämpfen ist die Liga dann schon beendet.
Unsere Zweite: Baumi, Mannschaftsführerin Nina, Dirk und Sonja
Kommen wir nun zu unserer Mannschaft mit der höchsten Klassenzugehörigkeit, die erste Mannschaft Luftpistole geht wieder in der hessischen Landesliga an den Start. Hier sind nicht nur die Wege weiter auch das Drumherum, die ganze Durchführung und Organisation sind merkbar anders. Zum Beispiel kommt hier ein unparteiischer Kampfrichter zur Wettkampfstätte, es treffen sich gleich vier Mannschaften, die jeweils zweimal schießen müssen, es ist ein Mittagsessen eingeplant, sogar der ein oder andere Zuschauer lässt sich blicken. Es gibt insgesamt 8 Mannschaften in der Hessenliga, die Hälfte davon traf sich am Sonntag, dem 19.10. auf den Ständen des SV 1935 Kriftel. Diese waren der Gastgeber SV Kriftel, die TGS Walldorf, der SV Tell Rückingen und unsere Schützen von der SGem63 Münster. Die anderen vier Mannschaften trafen sich zeitgleich auf den Ständen des SV Dasbach in Idstein. Unsere erste Begegnung war dann auch gleich gegen die Hausherren aus Kriftel. Unser ausgegebenes Tagesziel war wenigstens einen der beiden Kämpfe zu gewinnen um abends nicht mit leeren Händen dazustehen. Wenn gleich am ersten Spieltag zwei von nur sieben Ergebnisse feststehen sind sofort die Weichen in eine Richtung gestellt. In jeder Mannschaft schießen fünf Schützen. Jeder Teilnehmer hat seinen direkten Gegner, wer mehr Ringe in einem 40 Schuß Programm schießt bekommt einen Punkt. Die Mannschaft mit mehr Punkten gewinnt den Kampf. Die erste Position ist mit den besten Schützen besetzt, das ergibt sich aus einer Setzliste die aus vergangenen Ergebnissen feststeht. In der laufenden Begegnung konnten nun zwei Punkte nach Münster und zwei Punkte nach Kriftel gewonnen werden. Der letzte zu vergebene Punkt befand sich noch im Niemannsland, da der Kampf auf Position 3 zwischen Tim Krauzpaul und Henri Rosmanitz ringgleich 364 zu 364 ausging. Da ein Unentschieden nicht vorgesehen ist kommt es nun zu folgender Regelung. Beide Schützen machen noch einen Schuß, wer dann den besseren Shuß hat bekommt den Punkt, sollte es dann immer noch nicht feststehen, muss diese Prozedur wiederholt werden. Für einen Stechschuß hat jeder Schütze 50 Sekunden Zeit, während dieser knappen Minute ist jeder Anwesende, ob Mannschaftskamerad, Trainer oder Zuschauer in voller Aufmerksamkeit auf die kommenden Treffer. In solchen Situationen braucht ein Schütze Nerven wie Drahtseile. Und die Nerven hatte Tim der seinen Schuß mit 9 zu 8 Ringen gewann, was zur Folge hatte, dass Münster seine erste Begegnung gegen Kriftel gewann.
Die Erste: Fynn, Lars, Eike, Nici, Tim und Carina
Nach der Mittagspause stand dann noch unsere zweite Begegnung gegen die Schützen aus Walldorf an, die zuvor ihren ersten Kampf gegen Rückingen für sich bestreiten konnten. Auch hier wurde um jeden Ring gekämpft. Damit der Zuschauer ständig auf dem laufenden war, wurden Prognosen auf die Ergebnistafel projeziert, die einem den wahrscheinlichen Gewinner jeder Begegnung prophezeite. Ein gelbes Licht für den Sieger, eine blaue Markierung für den Verlierer. Diese Markierungen wechselten ständig und ein Ausgang schien lange ungewiss. Den sichersten Punkt sahen wir auf der zweiten Position bei Lars Bencina, der schon in der ersten Begegnung ganz konstant seine Runden drehte. Einen fast schon verlorenen Punkt auf der ersten Pistole wollte Carina Krauzpaul auf gar keinen Fall zulassen und zeigte ihrem Gegner Carsten Dudde auf den letzten zehn Schuß nochmal die Zähne indem sie eine 98er Serie hinblätterte und das Ruder zu unseren Gunsten herumriss. Aber nicht nur vorne sind die Punkte wichtig, auf den hinteren Positionen sind sie genauso wichtig und umkämpft wie bei den etwas besseren Schützen. So darf man die guten Ergebnisse von Nici und Fynn nicht vergessen, die in die gleiche Mannschaftswertung fließen. Münster konnte sich auch hier mit 4 zu 1 durchsetzen und hat nach dem ersten Spieltag bereits keine Abstiegssorgen mehr. Der nächste Spieltag ist am 2. November in Seligenstadt beim SV Kleinwelzheim mit den Ligakämpfen gegen Hegelsberg Velmar und gegen Kleinwelzheim. Auch hier ein Link zum aktuellem Stand:
In der Auflage kommt so schnell keiner an Norbert vorbei
Die Deutschen Meisterschaften in München sind bereits beendet, jetzt fanden die nationalen Wettkämpfe im Augelegt – Schießen statt, und zwar in der niedersächsiachen Landeshauptstadt Hannover. Hier wurde unser Verein erfolgreich durch Norbert vertreten, er startete gleich in drei Disziplinen. Es begann am Freitag, dem 3.10. mit der Aufgelegt Sportpistole.Nach drei konstanten Serien mit 96/95/96 Ringen konnte er mit 287 Ringen den guten 16. Platz belegen.
Mit einem 35. Platz bei der Freien Pistole war Norbert dann nicht ganz so zufrieden, hier war noch etwas mehr drin und wer ihn beim Training mal beobachtet hat, der weiß, wieviel Ringe da noch zu holen waren. Mit 268 Ringen (90/87/91) nur der 35.Platz, heute musste er sich damit zufrieden geben.Einen weiteren Start wollen wir hier nicht verschweigen auch wenn Norbert in der Luftpistole für die 1.SG Eschborn antrat. Hier belegte er mit 301,9 Ringen den 23. Platz.
Wer die Ergebnislisten etwas genauer studieren möchte, hier der Link:
Unser Schützenbezirk führt jedes Jahr eine Jugendrunde durch, hier haben alle interessierten Jugendlichen von der Schülerklasse bis zur Altersklasse Junioren 2 die Möglichkeit unter Wettkampfbedingung fremde Schießstände kennenzulernen. Einige Vereine haben sich als Austragungsorte zur Verfügung gestellt und es wurde ein Wettbewerb übers ganze Sportjahr geschaffen. Natürlich sind auch wir als Wettkampfstätte mit von der Partie und waren bei allen Terminen vertreten. Nun ist die Jugendrunde leider nicht von vielen Vereinen besucht, was sehr schade ist. So haben wir bei den Terminen etwa 15 Teilnehmer und ich frage jetzt nicht wieviele Vereine in unserem Bezirk existieren. Wenn Jugendarbeit darin besteht solche Institutionen nicht zu besuchen, dann kann unsere Bezirksjugendleiterin nur noch auf bessere Zeiten hoffen.
Unsere Stationen hießen dieses Jahr Münster, WSG, Hofheim, Bierstadt und Igstadt. Die dazugehörige Siegerehrung findet am 8. November auf den Ständen des SV Hattenheim statt. Hier wird dann auch zeitgleich das Bezirksjugendkönigschießen durchgeführt.
Was den Ausgang der Jugendrunde angeht so muss angemerkt werden, dass wir mit zwei Waffengattungen, zwei Geschlechtern und 3 Altersklassen rein rechnerisch 12 erste Plätze zu verteilen hätten. Bei der durchschnittlichen Beteiligung heißt das pro Teilnehmer fast eine Goldmedaille pro Teilnehmer. Nach Ausschreibung benötigt der Schütze aber auch 3 Teilnahmen um seine Wertung komplett zu bekommen und das haben natürlich auch nicht alle geschafft. Es bleibt also dabei, die Runde würde viel mehr Spass machen, wenn sie von den vereinen mehr angenommen würde.
Für Münster waren dieses Jahr am Start:
Mourice, Tim, Fynn, Sofia, Leonie und Leny. Sofia hat als einzige von uns alle 5 Termine wahrgenommen.
Wichtig für unseren Besuch am 8.11. in Hattenheim – hier gibt es einen Wanderpokal zu gewinnen bei dem eine gewisse Quantität an Teilnehmern sehr hilfreich wäre, also: Alle nach Hattenheim!
Bronze für Münster, Tolle Leistung, Glückwunsch !!!
Das zweitbeste Ergebnis wurde geschossen von Carina mit 376 Ringen
Das Sportjahr 25 geht zu Ende und die neue Wintersaison steht bereits vor der Tür, doch – Halt! – da war doch noch was: Stimmt, das DSB Pokalfinale setzt als ultimativer Schlusspunkt noch ein Sahnehäubchenobendrauf. Am Wochenende waren die Pistoleros der ersten Mannschaft beim DSB Pokalfinale in Ingolstadt für das sich die vier besten Teilnehmer Deutschlands qualifizieren konnten. Als Gegner bekamen wir es hier mit den Schützen aus Hambrücken zu tun die wir bereits aus der Vorrunde kannten, desweiteren die Mannschaft vom Bund München und die Sportschützen aus Hehn die leider garnicht erst antraten.
Pokalsieger Fynn
DSB Pokalchef Norbert Zimmermann
Über den Tag verteilt durften immer zwei Schützen jeder Mannschaft schiessen und es begannen Nici und Eike mit 361 und 345 Ringen. Natürlich hätten beide gerne jeweils 5 -10 Ringe mehr gehabt doch war es für beide auch ein versöhnliches Ergebnis mit dem man leben kann. Ebenso zufrieden waren dann die Kinder: Mit 376 Ringen setzte Carina mal wieder eine deutliche Duftmarke, es war das zweitbeste Ergebnis des Tages aller Teilnehmer, auch Tim hatte mit 365 Ringen seine Vorgabe erfüllt. Im letzten Durchgang schossen dann Lars mit 366 Ringen und Fynn mit 349 Ringen. Alles in Allem sortierten sich die Münsterer brav auf Platz 3 ein, der war aber auch verdient und hätte auch von einem vierten Teilnehmer keine Angst haben müssen.
Nächstes Jahr soll der Austragungsort eventuell in Coburg sein und wenn es nach uns geht dann sind wir wieder mit von der Partie. Vielleicht sollte unser Anspruch etwas gesteigert werden und mit etwas Training auch erreicht werden. Und mit ein bisschen Glück und einigen netten Begnungen stehen wir dann nächstes Jahr auch wieder im Finale – wer weiß ?
Sofia und Tim vertraten uns auf der Deutschen Meisterschaft in München.
Wenn der Schütze vom Stand kommt, der letzte Schuss abgegeben ist und er nach seiner Meinung zum Wettkampf gefragt wird, dann ist meist das Gejammer über den ein oder anderen Schuss im Vordergrund. Die ungerechten Neunkommaneuner, die statistisch zu häufig auftraten oder der Abzugsfinger der im Training noch gefühlvoller funktionierte. Natürlich war das auch dieses Jahr auf den deutschen Meisterschaften in München nicht anders, nicht jedes Vorhaben ist geglückt – dennoch haben sich unsere zwei Starter auf den nationalen Wettkämpfen nichts vorzuwerfen. Die Ergebnisse waren in Ordnung und natürlich, es hätte auch noch etwas mehr sein können.
Die Woche begann mit Tim der gleich drei Starts in München zu absolvieren hatte. Am Freitag, dem 22.August stand die Luftpistole auf dem Programm, als Junior musste Tim ein Programm von 60 Wertungsschüssen abgeben. 540 Ringe entsprechen einem 9er Schnitt und den wollte Tim gerne deutlich übertreffen. Am Ende kamen mit 548 Ringen ein versöhnliches Ergebnis heraus, es hätte allerdings auch etwas mehr sein können.
Als nächstes stand die Disziplin Schnellfeuerpistole auf dem Programm, hier wurde die Hälfte am Sonntag und die zweite Hälfte am Montag absolviert. Bei der Schnellfeuerpistole werden jeweils 5 Schuss Kleinkaliber in 8 Sekunden, in 6 Sekunden und schließlich in 4 Sekunden abgefeuert. Das ist so verdammt schnell, dass man keine Zeit zu verlieren hat. Die Serien liefen gut bis zur ersten 4er Serie als Tim ein Schuss vor lauter Nervosität schon zu früh abgab. Das kostete ihn leider mindestens 10 Ringe, die holt man nicht einfach so auf, das Ergebnis des ersten Tages war dann 260 Ringe, nochmal sollte das nicht passieren. Am Tag darauf lief es mit einem Ergebnis von 275 Ringen deutlich besser. Mit insgesamt 535 Ringen belegte Tim hier den 9. Platz. Keine Frage, es hätte auch etwas mehr sein können.
Sofia vor dem Siegerpodest
Die 10m Halle
Die Schnellfeueranlage
Mit der Sportpistole durfte Tim dann am Dienstag nochmal an den Start. Als gelernter Schnellfeuerschütze heißt es für ihn erstmal die 30 Schuss Präzision ordentlich über die Bühne zu bringen und anschließend im Duell dann das Sahnebällchen darüber zulegen. Aus dem Vorhaben 275 Ringe im Präzi wurden nur 274 Ringe, aus dem Vorhaben 285 Ringe im Duell wurden 284 Ringe. Also jeweils nur einer unter dem Wunschergebnis und mit 558 Ringen ein gutes Ergebnis. Natürlich hätte es auch hier etwas mehr sein können.
Auch einen Ring unter der selbst definierten zu überspringenden Leistungshöhe lag dann Sofia, die mit der Luftpistole am Freitag, 29. August ran durfte. Im Gegensatz zu Tim, der in München 180 Wertungsschüsse abgeben durfte, waren es bei Sofia nur 20 Schuss wegen denen nach München angereist wurde. Und wenn hier nicht gleich alles klappt, gibt es wenig Möglichkeiten den Wettkampf zu retten. Nach einem präzisem Probeschießen ging dann der Wettbewerb mit erhöhtem Adrenalin und zwei Sechsern los. Danach fing sie sich und lieferte am Ende ein Ergebnis von 159 Ringen ab. Auch hier hätte man sich über etwas mehr nicht beschweren können.
Natürlich hätte es hier und da etwas mehr sein können aber hätte es vielleicht auch etwas weniger sein können? Ich behaupte mal, dass keiner der beiden vom Schicksal bestraft wurde, sondern dass beide Ergebnisse abgeliefert haben auf die sie und wir als ihr Verein stolz sein können. Immerhin handelt es sich hier um unsere einzigen Starter in München und somit um zwei unserer besten Schützen. Also Glückwunsch an Sofia und Tim.
Die Ergebnisse der beiden zum Nachlesen könnt ihr hier finden: